Tag des Handwerks 2019

 

Tag des Handwerks diesmal hoch über Siegburg

Respekt und Anerkennung für Engagierte und für den Nachwuchs

 

 

Engagierten Menschen „Respekt und Würdigung“ zu teil werden zu lassen, war einer der Inhalte für den „Tag des Handwerks“, zu dem die Kreishandwerkerschaft dieses Mal in das Katholisch-Soziale Institut hoch über Siegburg eingeladen hatte.

 

Zum zweiten nutzte vor allem Kreishandwerksmeister Thomas Radermacher die Veranstaltung, um erneut „Anerkennung und Wertschätzung“ für das Handwerk insgesamt einzufordern. Als „Handwerksbetrieb des Jahres 2019“ wurde das Maler- und Lackiererunternehmen Manfred Klotz KG aus Bonn besonders geehrt.

 

Thomas Radermacher                                                                          Firma Klotz KG

 

 

Im nunmehr zehnten Jahr lade man zu der Festveranstaltung ein, um auf die große Bedeutung hinzuweisen, die die mittelständischen Betriebe für die Gesellschaft haben, meinte Radermacher nicht zuletzt mit Blick auf die politische Prominenz unter den 130 Gästen:

 

.

Norbert Röttgen & Thomas Radermacher

 

Neben dem Bundestagsabgeordneten Norbert Röttgen waren die Landtagsabgeordnete Katharina Gebauer, Landrat Sebastian Schuster und viele Bürgermeister aus der Region zumindest anfangs vertreten, etwa die stellvertretende Bürgermeisterin der Kreisstadt, Susanne Haase-Mühlbauer.

 

Radermacher und auch Hauptgeschäftsführer Oliver Krämer verwiesen neben den Dienstleistungen des Handwerks für die Kunden vor allem auf die Ausbildungsleistungen der Firmen. Es bleibe bei einem „Überangebot an Lehrstellen. Die Betriebe bilden also nach wie vor konsequent aus und verfolgen die Strategie, dem Facharbeitermangel so entgegenzuwirken und die Ausbildung von eigenen Führungskräften zu fördern.“ Die Lehre sei abwechslungsreich und biete sehr gute Berufsaussichten. „Damit ist sie im Vergleich zu einem Studium oft die bessere Wahl“, so die Argumentation von Radermacher und Krämer.

 

Die Manfred Klotz KG sei dafür geradezu ein Musterbeispiel. Seit der Gründung vor 80 Jahren wurde in jedem Jahr mindestens ein junger Mensch ausgebildet. Heute habe der Betrieb 40 Mitarbeiter und sieben Lehrlinge. Er rangiere damit als eines der größten Firmen aus der Branche im KH-Gebiet und biete eine große Bandbreite von Leistungen rund um Renovierungen. Private Auftraggeber profitierten davon ebenso wie weithin bekannte Arbeitsstätten wie die Drachenburg, das Beethovenhaus, das Koblenzer Tor oder das Bonner Münster. „Der Kunde steht im Mittelpunkt“ zitierte Krämer die Strategie von Stefan Remmel, des Enkels der Firmengründers, und seiner beiden Mit-Gesellschafter Paul-Josef Rick und Boris Steiner. Darüber hinaus engagierten sich die jeweiligen Chefs stets in der Innung und als Obermeister.

 

Bild: Oliver Krämer, Robert Fuhs, Thomas Radermacher

Für seinen Einsatz im Rahmen einer Evaluierung und Angleichung der Qualitätsstandards bei den Friseur-Gesellenprüfungen in Deutschland und Russland wurde Robert Fuhs, der Obermeister der Friseur-Innung, geehrt.

 

Höhepunkt des vom Bundesinstitut für Berufsbildung getragenen Projekts waren „Demonstrationsprüfungen“ mit Auszubildenden im jeweils anderen Land und die Zertifikatsübergabe im Kreml. Dabei in vorderster Reihe mitgewirkt zu haben verdeutliche, wie sehr Fuhs „mit Herzblut und Leidenschaft“ in seinem Beruf agiere, lobte Krämer. Fuhs selbst zeigte sich beeindruckt davon, wie gleich angesehen in Russland die akademische und die berufliche Bildung sind – ein Status, von dem Deutschland noch Einiges entfernt ist.

 

Bild: Oliver Krämer, Andreas Schmitz, Thomas Radermacher

 

Der Siegburger Rechtsanwalt Andreas Schmitz erhielt für seine jetzt schon 17-jährige Tätigkeit als Vorsitzender des Ausschusses für Lehrlingsstreitigkeiten ebenfalls eine Ehrenurkunde.

Als Laudatorin lobte die Direktorin des Arbeitsgerichts Siegburg, Maria Pérez Belmonte, die überaus geschickte Verhandlungsführung von Schmitz. „Er ist immer bestens vorbereitet und nimmt die Beteiligten ernst. Das trägt dazu bei, dass Jahr für Jahr etwa die Hälfte der Streitfälle zwischen Chefs und jungen Leuten durch einen Vergleich beendet werden können. So tragen Sie dazu bei, die Arbeitsgerichte enorm zu entlasten“, freute sich Pérez Belmonte.

 

Die Festveranstaltung zum bundesweiten Tag des Handwerks umfasste auch die Auszeichnung von 15 Prüfungsbesten aus den Gesellen- und Abschlussprüfungen 2019. Thomas Radermacher und Oliver Krämer würdigten die „grandiosen Leistungen“ der jungen Leute, vergaßen jedoch auch nicht, den Betrieben und den Berufsschulen für die große Unterstützung zu danken. Die 15 erhielten als Anerkennung Urkunden und ein Geschenk.

 

 

Großen Beifall heimste der Comedian Paul Hombach ein, der zur Unterhaltung der Gäste der KH gleichermaßen mit Musik und Reimen brillierte. Er improvisierte auf Klavier und Orgel zugerufene Liedtitel in den verschiedensten Musikstilen von Beethoven bis Lindenberg und schaffte es sogar, den Wunschtraum eines jungen Gesellen von einer staubfreien Kfz-Bremse in ein spontanes Lied umzusetzen.

 

 

 

Das gab es noch nie!

 

Ein exklusives Event ausschließlich für junge Meister*innen

 

Ausbildung, Gesellenbrief, Berufserfahrung und jetzt den Meister geschafft. Das ist der Beginn einer Erfolgsgeschichte! So liest sich der Karriereverlauf eines Handwerkers in Kürze. Doch ganz so reibungslos und ohne Ecken und Kanten ist der Weg nicht immer. Genau hier setzt dieses exklusive Event ausschließlich für junge Meister und Meisterinnen an.

 

Dafür haben sich zum ersten Mal vier Kreishandwerkerschaften zusammengeschlossen, die ein gemeinsames Ziel verfolgen: Junge Meister zu unterstützen!

 

v.l.n.r.: Dr. Thomas Günther (KH Köln), Oliver Krämer (KH Bonn/Rhein-Sieg), Heribert Ropertz (KH Rhein-Erft), Marcus Otto (KH Bergisches Land)

 

 

Dabei ist es egal, ob der Meister angestellt oder den Schritt in die Selbstständigkeit gegangen ist. Hilfestellungen, Austausch auf Augenhöhe und Solidarität: Dafür stehen Ihre Innung und Ihre Kreishandwerkerschaft. Aus diesem Grund laden wir junge Meister zu dieser spannenden Veranstaltung ein.

 

Wann? Am Samstag, 9. November 2019,

von 9 Uhr bis 17 Uhr

 

Und was passiert dann?


Der Tag beginnt mit einer ganz bekannten Stimme.

Wir haben 1Live-Morgenmoderator Andreas Bursche eingeladen. Als selbstständiger Journalist sind ihm die Themen Motivation, Eigeninitiative oder Durchhaltevermögen auch persönlich bekannt. Wie hart es ist, sein eigener Chef zu sein und Hilfestellungen, sich selbst in den Hintern zu treten – das sind unter anderem die Themen von Andreas Bursche.

Foto: Andreas Bursche

 

 

Drei lebendige und informative Workshops

Weiter geht es mit drei professionellen und erfahrenen Workshopleitern, die Themen mit den Meistern erarbeiten, die für ihren weiteren beruflichen Weg oder sogar die eigene Selbstständigkeit immens wichtig sind.

 

  • Corporate Design: Ist das von Anfang an wichtig? Was gibt es für Möglichkeiten, muss das teuer sein, welche Kommunikationswege habe ich, was sind die Vorteile, Gefahren und Nachteile?

  • Finanzen: Vertraue ich meinem Steuerberater oder will ich selbst verstehen, was meine Zahlen aussagen? Es geht um die Themen „BWA und SuSa lesen, verstehen und nutzen“ sowie „Betriebsplanung und Controlling“.

  • Recht: Es kommt aufs Detail an: Angebotsphase, Auftragserteilung, Auftragsdurchführung und Rechnungsstellung. Es ist ebenfalls ein Vorteil, im Vorfeld zu wissen, was es bedeutet, Mitarbeiter im eigenen Betrieb zu beschäftigen oder einen Auszubildenden einzustellen.

 

Bleibt noch Zeit fürs Netzwerken?

Natürlich. Der Austausch mit Handwerkern, die gerade in einer ähnlichen Situation sind, ist genauso wichtig wie die Inhalte. Daher ist auch an das Gespräch untereinander gedacht. Die Teilnehmer lernen sicherlich interessante Kollegen kennen und haben die Möglichkeit, mit diversen Ansprechpartnern Ihrer Innung und Kreishandwerkerschaft ins Gespräch zu kommen.

 

Was kostet dieser Tag?

Die Meister zahlen keine Seminargebühr, sondern werden eingeladen. Ihre Investition ist ihre Zeit.

 

Hoher Besuch ist angemeldet

Dieses neue Konzept macht neugierig und wir freuen uns auf zahlreiche Interessenten. Doch die Teilnehmerzahl ist begrenzt, damit die Effizienz dieses Seminartages auch nicht verloren geht.

 

Wenn Sie ein(e) junge(r) Meister(in) sind oder eine(n) junge(n) Handwerksmeister(in) kennen, für den/die diese Veranstaltung genau das richtige wäre, dann nehmen Sie bitte mit

Birgit Seifert Kontakt auf:


Per E-Mail: seifert(ät)khs-handwerk.de

Per Telefon: 0 22 41/990 124

 

„Ein spannender Ansatz und eine gute Idee“, findet auch der Präsident des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks, Hans Peter Wollseifer, und hat bereits seinen Besuch fest zugesagt!

Ebenso wie unser Kreishandwerksmeister, Thomas Radermacher, und seine Kollegen aus Köln, Nicolai Lucks, und Bergisch Gladbach, Willi Reitz.

Bild:Boris Trenkel

 

 

Zusammengefasst – das wird ein Tag, der sich wirklich lohnt!

Davon sind wir überzeugt!

 

Ihr

Oliver Krämer

Hauptgeschäftsführer

Die BetriebsPolice select

Top-Schutz-Garantie erleichtert Wechsel

 

Mit der BetriebsPolice select (BPS) bietet SIGNAL IDUNA umfassenden Versicherungsschutz für Handwerk und Handel: Absicherung nicht von der Stange, sondern aufgebaut aus frei wählbaren Leistungsbausteinen.

 

Für Betriebe, die in Sachen Versicherungsschutz künftig auf die BPS bauen möchten, stellt die Top-Schutz-Garantie sicher, dass der Betrieb auf der einen Seite bereits von den Vorteilen der BPS profitiert. Auf der anderen Seite behält er weitgehend die Konditionen des Vorversicherers. In der Praxis bedeutet dies, dass die SIGNAL IDUNA im Schadenfall die Konditionen zugrunde legt, die für den versicherten Betrieb am günstigsten sind. Die Top-Schutz-Garantie gilt vom Vertragsabschluss an bis zur nächsten Vertragsaktualisierung, längstens für fünf Jahre.

 

Mit SIGNAL IDUNA stellt sich den Betrieben ein starker Partner an die Seite, der dem Betriebsinhaber in Sachen Betriebsabsicherung Last von den Schultern nehmen kann. Die BPS bietet ein mächtiges Instrument, um das Unternehmen gegen existenzgefährdende Risiken abzusichern.

Dabei lassen sich die einzelnen Leistungsbausteine – von der Betriebshaftpflicht- über die Geschäftsinhalts- bis zur Elektronikversicherung – bedarfsgerecht zusammenstellen. Ein immens wichtiger, von vielen Betriebsinhabern aber unterschätzter Bestandteil des Versicherungsschutzes ist die Betriebsunterbrechungsversicherung. Wenn zum Beispiel nach einem schweren Einbruch oder Brand der Betrieb geschlossen bleiben muss, wird das oft viel teurer als der zugrunde liegende Sachschaden.

 

Für weitere Informationen kontaktieren Sie Ihren regionalen Ansprechpartner

unter frank.bergemann@signal-iduna.de

 

https://www.signal-iduna.de/gewerbeversicherung.php

 

 

Lossprechung der

Zimmerer-Innung Bonn Rhein-Sieg

Zimmerer-Innung entlässt sieben Jung-Gesellen ins Berufsleben

 

Foto: Kerstin Bergheim

Neunkirchen-Seelscheid, 5. Juli 2019.

 

Die berufliche Zukunft der jungen Gesellen beurteilt Andreas Hoffmann, Obermeister der Zimmerer-Innung Bonn • Rhein-Sieg, als sehr gut.

 

„Im Zimmerer-Handwerk besteht ein großer Bedarf an jungen und gut ausgebildeten Fachkräften. Die Jung-Gesellen haben daher sehr gute Berufsaussichten. Vor allem wünsche ich mir, dass die Gesellen unserem Handwerk treu bleiben.“

 

Herr Hoffmann sieht eine der Hauptaufgaben des Zimmerer-Handwerks zur Sicherung des Fachkräftebedarfs darin, das Image des Berufs des Zimmerers weiter zu verbessern und die Attraktivität des Berufs herauszustellen.

 

Bild: Kerstin Bergheim

l. Obermeister Andreas Hoffmann,

r. Oliver Krämer Hauptgeschäftsführer der Kreishandwerkerschaft Bonn·Rhein-Sieg

 

Oliver Krämer, Hauptgeschäftsführer der Kreishandwerkerschaft, richtet einen Dank an die Ausbildungsbetriebe und den Prüfungsausschuss. „Sie sorgen mit Ihrem großen Engagement für bedarfsgerecht ausgebildete Fachkräfte und stärken damit auch die regionale Wirtschaft.“

 

Der Prüfungsausschussvorsitzende Frank Apel überreicht den Jung-Gesellen den Gesellenbrief. Er lobt die guten Leistungen gerade im praktischen Teil. Zudem präsentiert er das beste Gesellenstück und erläutert die praktische Prüfungsaufgabe.

Die Lossprechungsfeier fand auf dem Gelände der Zimmerei Hoja-Holz GmbH & Co. KG in Neunkirchen-Seelscheid statt.

 

 

An der Gesellenprüfung 2019 im Zimmerer-Handwerk nahmen sieben Prüflinge teil.

Alle sieben Teilnehmer haben bestanden:

 

Prüfling - Ausbildungsbetrieb:

 

Marcel Campagna - Franzen & Sohn GmbH, Bornheim

Andre Merten - Andreas Schmölz, Much

Benedikt Nellner - Franzen & Sohn, GmbH, Bornheim

Christian Rogalski - Andreas Leis, Windeck

Sebastian Sowada - Jürgen Luppus, Swisttal

Daniel Sundermann - Stefan Müller, Sankt Augustin

Niklas Zuber - Treibholz, Windeck

 

Prüfungsbeste:  Niklas Zuber, Andre Merten, Christian Rogalski

 

_____________________________________________________________________

 

Die Impressionen/ Bildergalerie dieser Lossprechung finden Sie auf der Seite der Zimmerer-Innung Bonn Rhein-Sieg:

https://www.zimmerer-innung.de

 

 

EuGH:

 

EU-Mitgliedstaaten müssen Arbeitgeber zu systematischer Arbeitszeiterfassung verpflichten

 

Laut EuGH müssen die Mitgliedstaaten die Arbeitgeber verpflichten, ein objektives, verlässliches und zugängliches System einzurichten, um die von einem jeden Arbeitnehmer geleistete tägliche Arbeitszeit zu erfassen. Wie dies geschieht obliege den Mitgliedstaaten. Ob die Stunden elektronisch oder auf dem Papier, per App oder Stechuhr festhalten werden, lässt der europäische Gerichtshof offen - sofern das System "objektiv, verlässlich und zugänglich ist".

 

Der EuGH ist der Ansicht, ohne ein System der systematischen Arbeitszeiterfassung könne weder die Zahl der geleisteten Arbeitsstunden und ihre zeitliche Verteilung noch die Zahl der Überstunden objektiv und verlässlich ermittelt werden.

 

Was bedeutet das für die Betriebe:

 

Bisher noch nichts. Der EuGH hat mit seinem Urteil konkret die Mitgliedstaaten aufgefordert zu handeln. Solange noch keine neue Vorgabe vom nationalen Gesetzgeber vorliegt, muss der Arbeitgeber noch keine weiteren Maßnahmen ergreifen.

 

Bisher darf laut Arbeitszeitgesetz der Arbeitnehmer in der Regel nicht mehr als acht Stunden am Tag arbeiten. Ausnahmsweise darf auch bis zu zehn Stunden gearbeitet werden, wenn innerhalb der nächsten sechs Monate durchschnittlich acht Stunden nicht überschritten werden. Zudem muss eine Ruhezeit von elf Stunden zwischen zwei Arbeitsschichten gewahrt und nach spätestens sechs Stunden Arbeit eine Pause eingelegt werden. Bisher müssen nur Überstunden vom Arbeitgeber erfasst werden.

 

Sollten die Arbeitnehmer dennoch schon eine Umsetzung der Vorgaben wünschen, können diese selber die Arbeitszeiten protokollieren. Diese Aufzeichnungen sollten vom Arbeitgeber allerdings regelmäßig kontrolliert und evtl. gegengezeichnet werden.

Alois Blum als Hauptgeschäftsführer

der Kreishandwerkerschaft verabschiedet

 

Alois Blum

Nach 25 Jahren bei der Kreishandwerkerschaft, davon 19 Jahre als Hauptgeschäftsführer, wurde Alois Blum jetzt in den Ruhestand verabschiedet.

 

Alle Redner lobten die Bodenständigkeit, die Verlässlichkeit und das Engagement des gerade 62 Jahre alt Gewordenen. Er sei ein Anwalt der mittelständischen Unternehmen und ein gefragter Gesprächspartner für die Politik und die Wirtschaft gewesen. Zum 1. Mai wird Blums bisheriger Stellvertreter Oliver Krämer Hauptgeschäftsführer der Kreishandwerkerschaft Bonn • Rhein-Sieg.

Der Jurist ist 48 Jahre alt.

 

Nach der von Blum maßgeblich begleiteten Fusion der bis dahin getrennten Handwerksvertretungen für Bonn und den Rhein-Sieg-Kreis im Jahre 1998 habe sich die Organisation „prächtig entwickelt. Und daran hat der Hauptgeschäftsführer einen maßgeblichen Anteil gehabt“, meinte der Präsident der Handwerkskammer zu Köln und des ZDH, Hans Peter Wollseifer. Unter Blums Leitung sei eine hohe Qualität bei der Unterstützung der Betriebe ebenso sichergestellt gewesen wie ein großer Einsatz bei der Aus- und Weiterbildung. „Wenn jetzt die Ära Blum zu Ende geht, blicken wir in der Kammer auf eine gute, bewährte und erfolgreiche Zusammenarbeit zurück. Wir sind aber sehr zuversichtlich, dass Oliver Krämer daran anknüpfen wird.“

 

Kreishandwerksmeister Thomas Radermacher sprach von einem „partnerschaftlichen und von Respekt geprägten Arbeitsstil“, der Alois Blum ausgezeichnet habe. „Wir waren über 14 Jahre hinweg ein sehr gutes Team, weil Sie unprätentiös und immer ehrlich sind, dazu nett und liebenswürdig, und stets zukunftsorientiert gedacht und gehandelt haben.“ Der Hauptgeschäftsführer habe ein „sehr gutes Team“ gebildet und nun „sein Haus bestens geordnet“.

 

Der designierte Hauptgeschäftsführer Oliver Krämer hob die „natürliche Autorität“ seines bisherigen Chefs hervor, seine Zielstrebigkeit und Einsatzbereitschaft. Blum habe eine „gehörige Portion Kompromissbereitschaft“ ausgezeichnet. Zugleich habe er die „Fähigkeit, Klartext zu reden, wenn es nötig war“. Blum habe „sich um das Handwerk in unserer Region verdient gemacht“.

 

Ihm sei es immer primär um die Interessen der Mitgliedsunternehmen gegangen sowie darum, dass die Wirtschaft in Bonn und im Kreis mit einer Stimme spricht und präsent ist, entgegnete Alois Blum. Er dankte besonders den vielen in den Innungen und anderen Gremien ehrenamtlich engagierten Handwerkern und seinen „kompetenten, fleißigen und sehr engagierten Mitarbeitern“.

 

Alois Blum und Oliver Krämer

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

(von links nach rechts)

Alois Blum, Hans Peter Wollseifer, Angelica Maria Kappel, Thomas Radermacher, Oliver Krämer, Norbert Büscher